Qwiek.play

Qwiek. Wie alles begann

Am Samstag, den 21. April 2018, ist es fünf Jahr her, dass Qwiek gegründet wurde. Ein besonderer Moment, an dem wir kurz anhalten wollen, denn in fünf Jahren kann viel passieren.

Wenn wir auf den Beginn von Qwiek zurückblicken, dann bestehen wir eigentlich seit mehr als fünf Jahren. Der 21. April 2013 ist nämlich der Tag, an dem Qwiek erst offiziell als Name und Firma registriert wurde.

NOOS design

Das Management von Qwiek, Paul Voncken (allgemeiner Geschäftsführer), Chris Rameckers (kaufmännischer Geschäftsführer) und Tom Frissen (technischer Geschäftsführer) sind seit ihrer Schulzeit gute Freunde. Nach ihrem Bachelor „Industrial Design“ an der TU Eindhoven folgte zunächst ein Master im jeweiligen Fachgebiet. Paul entschied sich für den Master „Innovation Design Engineering“ in London. Bei einem Besuch von Tom und Chris wurde die erste Idee für einen Businessplan geboren. Nachdem Paul sein Master-Programm erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde diese Idee umgesetzt und damit am 10.10.2011 das Industriedesign-Büro „NOOS design“ geboren. Das Büro befand sich in niederländischen Limburg, weil in dieser Region noch wenig Wettbewerb herrschte.

NOOS design durfte unter anderem für Lego, Red-Bull und Dry Blood Spot Laboratories verschiedene Projekte übernehmen.

Erster Kontakt mit der Pflege

Obwohl zwei der drei Geschäftsführer keine Affinität zur Pflege hatten, war es für Chris immer ein Wunsch, etwas in diesem Bereich zu machen. Durch ein Projekt der ZUYD Hogeschool kamen sie erstmals mit der Pflege in Kontakt. Im Zuge dessen wurden sie zu einem Sevagram Robotics-Projekt eingeladen, bei dem die Rolle drei Herren sich hauptsächlich auf eine Frage konzentrieren sollten: „Wie kann ein Pflege-Roboter in den Pflegeprozess implementiert werden“.

Einmal im Pflegebereich tätig, waren sie von der damaligen Situation in der Altenpflege schockiert. Zu der Zeit wurde eine Fixierung an das Bett (in den Niederlanden als „Schwedisches Band“ bekannt) immer noch verwendet, um Unruhe zu unterdrücken und es wurde sich nur durchschnittlich vier Minuten pro Tag bewegt (einschließlich der Toilettengänge). Dies motivierte die drei, weiter geeignete Technologie für die Pflege zu entwickeln.

MYA

Move Your Age (MYA, Aussprache: mia), war das Produkt, das in Zusammenarbeit mit Raymond Clement und Michel Bleijlevens von Sevagram entwickelt wurde, um dem Problem unzureichender Bewegung in Pflegeheimen entgegenzuwirken. Eine Kombination aus niedrigschwelliger, intelligenter Technologie, die ältere Menschen auf spielerische Art in mehr Bewegung bringen sollte.

Der Name Qwiek

Der rote Faden der bisherigen Projekte von NOOS design und der Altenpflege war leider für den Pflegebereich nicht erkennbar und konnte daher NOOS design als Unternehmen keinen Aufschwung geben. Nichtsdestotrotz gab es von weiteren Pflegeeinrichtungen großes Interesse an einem System wie dem MYA. In diesem Moment wurde die Entscheidung getroffen, ein neues Unternehmen zu gründen, ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Innovationen im Pflegwesen spezialisieren sollte. MYA war leider schon ein zu gebräuchlicher Name und nach langem Überlegen wurde der Name Qwiek (ausgesprochen Kwiek) gewählt. Das MYA wurde somit zum ersten Produkt der Qwiek.serie: dem Qwiek.play.

Ein großer Erfolg

Von vielen Seiten wurde Qwiek mit Problemen und Produktideen für das Pflegewesen angesprochen. Qwiek begann sich als ein Unternehmen zu profilieren, das Produkte für ältere Menschen entwickelt und produziert, basierend auf Bedürfnissen, die direkt vom Markt kamen.

Das Qwiek.up ist das beste Beispiel dafür und fasst alle damaligen Erfahrungen in der Altenpflege zusammen. Ein Produkt, das durch die Lösung eines Problems entstand, das von der Pflege präsentiert wurde, alle Beteiligten miteinbezog (Bewohner, Personal und Familie), einfach anzuwenden war, das Wohlbefinden verbesserte und ein Erlebnis schuf. Ein Produkt, von dem nie gedacht wurde, dass es einen solchen Eindruck in der Pflegewelt hinterlassen würde.

Der ersten Mitarbeiter

Nachdem Qwiek lange Zeit von Freiberuflern und Praktikanten unterstützt wurde, stellte die Firma im Juni 2016 den ersten Mitarbeiter ein (und zufällig hatte ich die Ehre, diese Person zu sein). Schon bald wurde ich von Jos als Mitarbeiter im Verkauf abgelöst. Inzwischen arbeiten wir mit einem Team von 17 Leuten. Wir sind ein junges und frisches Team, wir wissen, wie wir die Qualitäten aller nutzen können und wir alle haben das gleiche Ziel: ein Pflegeerlebnis schaffen, auf das Sie sich freuen können.

Ein steile Lernkurve

Wir haben bereits viele nützliche Lektionen gelernt. Denken Sie an den Vertriebskanal, Customer Journey, Service und Produktion, aber auch die Bedeutung von Kommunikation. Ebenfalls haben wir eine Professionalisierung in der Produktion erreicht, sodass wir jetzt qualitativ bessere Produkte liefern können, bei gleichzeitigem Wachstum unseres Unternehmens auf festem Boden.

Das Ausland

Im Jahr 2017 entschlossen wir uns, das Qwiek.up auch in Deutschland und Österreich einzuführen. Für Deutschland entschieden wir uns, da Untersuchungen und Praxis gezeigt hatten, dass in der Altenpflege die gleichen Herausforderungen bestehen, wie in den Niederlanden. Für Österreich stießen wir zufällig auf die richtige Person, die so wie wir an die Qwiek-Produkte und die Mission glaubt. Beide Länder betrachten die Niederlande als ein fortschrittliches Land im Bereich des Pflegewesens, was beide zu einem für uns sehr attraktiven Markt macht.

5 Jahre Qwiek, ein ziemlich großer Meilenstein

Obwohl das Management von Qwiek vor allem die Zukunft im Blick hat, ist es einiges, was wir als Unternehmen bereits erreicht haben. Die Qwiek.up-Systeme werden mittlerweile von vielen Organisationen aktiv in der Pflege genutzt.

Im Wesentlichen ist es immer noch das gleiche Produkt wie der Prototyp, mit dem alles bei Sevagram Valkenheim begann. Aber das Qwiek.up 5.0, das diesen Monat in Produktion geht, wurde so weiterentwickelt, dass die Produktionstechnologie und Qualität es auf ein neues Niveau hebt. Das Produkt wurde medizinisch zertifiziert und wird nun gemäß der ISO-13485-Norm für Medizinprodukte hergestellt. Dank all der Beiträge aus der Pflege, die wir dankbar jeden Tag entgegen nehmen, haben wir es geschafft, dieses Niveau zu erreichen.